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Erzählungen für Erwachsenen

Erzählungen für Erwachsene


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DAS LETZTE BILD - Kurzhörspiel


Der Maler Franz, 92 Jahre alt, der zum Kummer seiner jüngeren ehemals schönen Frau nicht mehr malt, sondern nur noch im Sessel sitzt und vor sich hinschaut, erhält seitens des Künstlerverbandes die Einladung, ein Bild für eine große Ausstellung einzureichen. Er war nie ein berühmter Maler, und oft wurden seine Bilder von der Jury abgelehnt. ...mehr

DER EMIGRANT - Kurzhörspiel


Der Maler eines südostasiatischen Landes lebt als Emigrant in der DDR. Eines Tages sucht ihn eine junge Frau mit einem Kind auf, um sich von ihm die Aufschrift eines aus seinem Heimatland an sie zurückgesandten Briefes übersetzen zu lassen. Die Frau befürchtet, dass auf dem Briefcouvert stehen könne, der Empfänger sei verstorben. ...mehr

FRAUENTAGSFEIER FÜR DRESDNER KÜNSTLERINNEN - Kurzgeschichte


Geschichte über eine grotesk abgelaufene Frauentagsfeier für Dresdner Künstlerinnen im Kulturpalast Dresden, die gerade durch das totale Chaos so besonders und makaber-erheiternd wirkt. Nicht allein, dass die Festlichkeit um Monate später als dem Internationalen Frauentag am 8. März stattfand. In jeder Beziehung war, um an Speise und Trank heranzukommen, Improvisationstalent gefragt. ...mehr

WETTBEWERBSTHEMA "DEUTSCH-SOWJETISCHE FREUNDSCHAFT" - Erzählung


Im Herbst des Jahres 1955 beschloss die Leitung der Hochschule für Bildende Künste in Dresden für alle Studierenden einen Wettbewerb zum Thema „Deutsch-sowjetische Freundschaft“ auszuschreiben. Sicher ein Thema, über das zu dieser Zeit oft gesprochen wurde, doch für ein Thema Worte zu finden, war das eine; es zum Bildwerk werden zu lassen, etwas völlig anderes. ...mehr

DAS SCHÖPFERISCHE - Kurzgeschichte


Ein Kulturoffizier der Volksarmee, neben anderem auch verantwortlich für die Kinder-Weihnachtsfeier der Armeeangehörigen, möchte die diesjährige Festlichkeit einmal auf ganz besondere Weise gestalten. Er will nicht, dass die Kinder, wie meist üblich, einfach nur essend herumsitzen und auf den Weihnachtsmann warten. Das Schöpferische solle zu seinem Recht kommen, meint der Mann. ...mehr

KATZENJAMMER - Kurzgeschichte


Geschichte über eine Illustratorin, die für einen Privatverleger ein Bilderbuch malen soll. Eins der gewünschten Motive ist eine Katze. Leider bekommt das Buch seitens des Ministeriums, das für die Herausgabe des Kinderbuches verantwortlich zeichnet, der Katze wegen nicht die erwünschte Druckgenehmigung. ...mehr

DIE ORDEN - Erzählung


Ein vielbeschäftigter Funktionär, seitens des Staates bereits ausgezeichnet mit vielen Orden, soll im Staatsrat der DDR einen neuen Orden entgegennehmen. Dazu ist es nötig, bereits erhaltene Orden anzulegen. Und eben daraus erwächst dem alleinstehenden Mann ein großes Problem. Er kann sich weder erinnern, wo sich seine Orden befinden, noch verfügt er über die Zeit, gründlich nach ihnen zu suchen. ...mehr

AWORA - Kurzgeschichte


Diese Kurzgeschichte (Auszug aus TAGEBUCH BULGARIEN 1957) spielt auf einem Basar der bulgarischen Stadt Plovdiv. Dresdner Kunststudentinnen und Studenten, auf Studienreise durch Bulgarien, zeichneten hier Melonenberge, Paprikateppiche, Menschengruppen, bulgarische Kinder und Zigeuner. Der Dunst, die Hitze, das Geschrei und die unablässig wechselnden Bilder hatten alle erschöpft. Wir setzten uns auf eine Bank. ...mehr

DER JUNGE AUS SHKODER - Kurzgeschichte


Diese Kurzgeschichte (Auszug aus TAGEBUCH ALBANIEN 1958) spielt im Albanien der Fünfziger Jahre. Eine Gruppe von Kunststudentinnen und Studenten befand sich auf einer Studienreise durch Albanien. In der Stadt Shkoder wurde die Gruppe ständig begleitet von einer unübersehbaren Anzahl von Kindern. Ein Junge tat sich besonders hervor, indem er täglich vor uns hersprang und nach allen Seiten rief, dass wir die Studentengruppe aus der DDR wären, deren Ankunft Radio Tirana gemeldet hatte. ...mehr

PEPIKO - Kurzgeschichte


Kurzgeschichte mit Tagebuchcharakter. Ein Sonderzug des Bergsteigerverbandes der DDR brachte während der Schulferien der Kinder jeweils im Frühjahr und Herbst fünfhundert Wanderfreunde ins tschechische Riesengebirge. Unter den Wanderfreunden befanden sich auch zwei junge Frauen mit ihren Töchtern. ...mehr

EINMALIGE ERLEBNISFAHRT IN DIE PFEFFERKUCHENSTADT NÜRNBERG -
Auszug aus „Tagebuch für Sara 1990“


Nächtliches Lichterdunkel am Dresdner Hauptbahnhof, eine Reihe von Bussen in der Leningrader Straße, vier von ihnen für eine einmalige Erlebnisfahrt in die Pfefferkuchenstadt Nürnberg. Der Fahrer begrüßt die an Nürnberg und den Pfefferkuchen Interessierten über Bordfunk, informiert, wir führen zuerst nach Hof und nähmen dort an einer Werbeverkaufsschau teil, danach gehe es nach Nürnberg. ...mehr

PRAG 1995 - Kurzgeschichte


Bilder vom Prag des Jahres 1995. Suche nach dem Grab eines Dichters von Weltrang, der in den zwanziger Jahren in Dresden-Hellerau lebte, nach Ende des zweiten Weltkrieges in der Nähe von Prag verstarb. Stätte der Vergangenheit, deren wucherndes Pflanzengewebe etwas vom Leben sagt, mehr noch von vielfachem, ungewöhnlichem Tod. Sonne macht den Nebel leuchten, ein Schweben beginnt in der Einsamkeit des nassdunklen Grüns. ...mehr

SONNI - Kurzgeschichte


Kurzgeschichte vom 1. Juni, dem Internationalen Kindertag im 6. Jahr der Vereinigung Deutschlands. Menschengewimmel auf Dresdens Prager Straße. Kindertag auch im neuen lichtblitzenden Kaufpalast. Menschengewühl und Geschrei: Kaufen Sie! Alles extra billig zum Internationalen Kindertag! Jede Puppe, jedes Spiel - fünf Mark! ...mehr

ERDMUTH DOROTHEA VON ZINZENDORF - Biographie


Im Gegensatz zum Grafen Nikolaus von Zinzendorf wurde bisher die Lebensleistung der Gräfin Erdmuth Dorothea von Zinzendorf kaum gewürdigt. Doch gerade sie war es, die fast die gesamten Mittel für das umfangreiche Missionswerk des Grafen und der Herrnhuter Brüder-Gemeine erwirtschaftete. Nebenher gebar sie 12 Kinder, von denen sie 9 begraben musste. ...mehr

MARIA ELISABETH HEYDE GEB. HARTMANN - Biographie


Selbst einer Herrnhuter Missionarsfamilie entstammend, erhielt die einundzwanzigjährige Maria Elisabeth Hartmann im Februar 1859 den „Ruf“, ein Schreiben mit dem Signum der höchsten Brüder-Autorität, unterzeichnet vom Bischof und versehen mit dem Amtssiegel des Ältestenrates. Zu diesem Zeitpunkt war Maria Lehrerin des Schwesternhaus-Pensionates in Gnadenfrey/Schlesien. ...mehr

ES WERDE LICHT - Ein Mondmärchen für Erwachsene und Kinder


Das war von hundert Jahren so, vor tausend, vor hunderttausend Jahren: Wenn die Dämmerung zum Dunkel wächst, blüht der Mond zum Licht der Welt. Auf seinen milden Strahlen wandeln die Menschen aus der Endlichkeit ihres Lebens in die Unendlichkeit allen Lebens. Vor hundert Jahren war das so, vor tausend, vor hunderttausend. ...mehr

PRINZ NAMENLOS - Ein Teufelsmärchen für Erwachsene und Kinder


Das war vor hundert Jahren so, vor tausend, vor hunderttausend Jahren: hat Luzifer Sorgen, bespricht er sich mit sich selbst. Stets beginnt das Gespräch so: „Ich bin der größte, mächtigste, teuflischste aller Widersprüche! Sagt jemand: „ja“, sage ich „nein“. Das war so und wird auch immer so sein!“ Jetzt wollte er eigentlich weiter sprechen, doch ein Lachen lässt die Erde erbeben. ...mehr